...Insgesamt wurden 25 jüdische Mitbürger Mordopfer des Rassenwahns.
Die ersten vier Stolpersteine wurden am 14. Februar 2006 und weitere
zwölf Steine am Samstag den 24. Februar 2007 verlegt. Die noch
verbleibenden neun Steine wurden am 20. November 2007 verlegt. Bei
den Recherchen zu diesen Familien wurde viel mehr erforscht als die
Ermordung einer Vielzahl jüdischer Bürger. Wir erfuhren auch das
Schicksal der anderen Familienangehörigen, die sich meist über
Emigration, wenn den Eltern oder den Verwandten im Ausland
entsprechende Geldmittel zur Verfügung standen, in das Ausland
retten konnten. Nach unseren Recherchen zu dem Thema Emigration,
bzw. auch Befreiung aus dem KZ oder auch Flucht aus dem KZ, wurden
insgesamt weitere 25 Namen der Familien dokumentiert.
Das gesamte Material, das einschließlich Bild- und
Dokumentenmaterial recherchiert werden konnte, haben wir in diesem
Buch zusammengetragen. Es ist das zentrale Kapitel über die
jüdischen Familien in Kusel. Einleitend werden die Verschleppung der
Juden nach Gurs und die Geschichte der jüdischen Kultusgemeinde
beschrieben. ...
Eigenverlag
Herausgeber: Bündnis gegen Rechtsextremismus, Kusel
2., überarbeitete Auflage 300
© Copyright 2008 by Bündnis gegen Rechtsextremismus, Kusel
Alle Rechte vorbehalten. Printed in Germany
Druck: Druckerei Koch & Mayer, Kusel
